Sonntag, Juni 14, 2020, 15:41

Seitdem die Corona-Maßnahmen gelockert wurden, nimmt das Leben wieder seinen gewohnten Lauf. Hat der Lock Down für bessere Luft durch weniger Verkehr gesorgt, scheint dieser wieder auf dem alten Level vor Corona zu sein. Auch in punkto Regionalität kommt es uns vor, dass der Einfluss von Corona nur von kurzer Dauer war. Jeder sprang auf den Regionalitätszug auf. Alle haben gepredigt, Waren und Produkte aus Österreich zu kaufen. Selbst die GIS hat in einem Werbespot die Regionalität ihres Unternehmens hervorgehoben. Für uns war dies alles ein riesiger Marketinggag, auf den sämtliche große Unternehmen aufgesprungen sind. Aber wie regional sind die Unternehmen und Konsumenten wirklich? Wir denken, dass große Handelsketten zwar Regionalität predigen aber im Grunde genommen die gleichen Waren wie vor Corona verkaufen.

 

Die Schuld liegt nicht an den Unternehmen selbst. Der Kunde entscheidet mit seinem Kaufverhalten, welche Waren angeboten werden und ob der vierte Supermarkt im Umkreis von 500 m eröffnet wird. Wir würden uns wünschen, dass mehr Menschen individuell, ökologisch und direkt bei Bauern, Märkten, Bauernläden und dergleichen kaufen. Nicht nur, weil es schön ist, die Produzenten persönlich kennen zu lernen, sondern auch, weil es ein gutes Gefühl ist, zu wissen, woher unser Essen kommt.

Regionale Fähre


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