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Mittwoch, August 4, 2021, 11:49 | Keine Kommentare »

Der Mensch lebte einst für tausende von Jahren im Einklang mit der Natur. Offensichtlich wusste er, wie er sich zu verhalten hat, sonst würde es uns jetzt nicht geben. Diejenigen, die sich nicht an die Spielregeln der Natur hielten (zB Versuchen einen Löwen zu streicheln, bei Gewitter auf einen Baum klettern, etc.) wurden durch natürliche Selektion an der Weiterverbreitung des Erbgutes gehindert.

 

Heute werden von diversen Organisationen (Landwirtschaftskammern, Bund Österreichischer Jagdvereinigungen, etc.) Folder erstellt, die einem das richtige Verhalten in der Natur näherbringen. Vieles davon sagt einem der Hausverstand. Wenn man dann Nachrichten hört, wo Menschen aufgrund einer Challenge im Internet Kühe aufschrecken oder durch Wildcampen ganze Landstriche zugemüllt werden, frage ich mich, was aus der Menschheit geworden ist. Sind viele von uns wirklich so gedankenlos (man möchte fast schon das Wort „beschränkt“ in den Mund nehmen)? Oder ist es einigen einfach egal, wie es den Tieren und der Umwelt geht? Haben wir uns wirklich schon so weit von der Natur entfernt, dass wir Gebrauchsanleitungen für das richtige Verhalten in der Natur benötigen? Sind die modernen Eltern nicht besorgt um die Zukunft ihrer Söhne… UND/ODER Töchter?

Oder steuern wir auf die Zukunft „Egal was und wie, hinter mir die Sintflut“ zu?

 

kurz vorm Tornado


Samstag, Juli 17, 2021, 15:48 | Keine Kommentare »

Ich habe Angst um unsere Zukunft. Wenn ich mir die Welt und vor allem die Klimaveränderungen ansehe kann man eigentlich nur Angst haben. Die Katastrophen werden schlimmer und nehmen von Jahr zu Jahr zu. Die Polkappen werden schmelzen, der Meeresspiegel ansteigen und ganze Landstriche werden unbewohnbar. Millionen Menschen werden zu Klimaflüchtlingen. Vielleicht gibt es Kriege. Ganz sicher gibt es Hunger und viele Tote durch Umweltkatastrophen und deren Folgen.

 

Man kann über die weltweiten Bemühungen zur Eindämmung der Klimakrise diskutieren. Ob dieses oder jenes besser wäre, ob gesetzliche Verankerungen notwendig sind oder Anreize geschaffen werden sollen. Aber meiner Meinung nach kann man nicht diskutieren, dass etwas getan werden muss. Mich macht es wütend, wenn Klimamaßnahmen in diversen Bereichen (Industrie, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Verkehr etc.) sofort von den jeweiligen Interessensvertretern verteufelt werden mit dem einzigen Gegenargument, dass das Wirtschaftswachstum in Gefahr ist und weiß Gott wie viele Arbeitsplätze verloren gehen. Wenn wir unser Konsumverhalten und unseren Lebensstil so beibehalten wie jetzt, dann sind Wirtschaftswachstum und Arbeitslosigkeit unser geringstes Problem.

 

Manchmal frage ich mich, ob diese Herrschaften in der Wirtschaft tatsächlich nur Profit sehen. Denn darum geht es. Profit und stetiges Wachstum. Das es kein ewiges Wachstum geben wird muss selbst den Dümmsten einleuchten.

 

Ich frage mich, ob diese Damen und Herren keine Familie haben. Kinder, die vielleicht in einer noch halbwegs annehmbaren Welt aufwachsen sollen. Wenn diese Entwicklung ungebremst weitergeht, dann sehe ich schwarz für diese Kinder.

 


Montag, Juni 28, 2021, 18:46 | Keine Kommentare »

Uns ist von mehreren Seiten zu Ohren gekommen, dass das Geschäft mit der Direktvermarktung stark nachgelassen hat. Das hat uns sehr verwundert. Wir denken, dass es nicht am Geld liegen kann, da Produkte direkt vom Produzenten zu kaufen – wenn überhaupt – nicht wesentlich teurer ist.

 

Was kann es dann sein? Vielleicht die Bequemlichkeit? Man geht in den Supermarkt, kauft einfach alles auf einmal ein und vergisst die noch vor einem Jahr gepriesene Unterstützung der Bauern? Die Helden und die Systemerhalter, wie sie damals genannt wurden.

 

Nach Diskussionen im Familienkreis kam dann auch der Gedanke auf, dass die Leute jetzt nicht mehr im Homeoffice sind, unter der Woche nichts mehr kochen und daher auch weniger einkaufen. Für mich ein fast unverständlicher Punkt, da ich berufstätig bin und auch jeden Tag frisch koche.

 

Corona hat das Leben ziemlich vieler Menschen durcheinandergebracht. Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und daher weniger Einkommen, Existenzängste und noch vieles mehr. Gerade deshalb sollten wir um so mehr daran denken, jeden Direktvermarkter und jeden Produzenten zu unterstützen. Ein kleiner Beitrag für jeden Einzelnen, der aber in Summe große Wirkung haben kann und wird. Auch der Umwelt zu liebe, da unsere regionalen Produzenten mehr auf das Tierwohl, die Natur udgl. schauen als die großen Ketten!

Koiruam is des


Sonntag, März 14, 2021, 16:05 | Keine Kommentare »

Der März ist eigentlich eine grausame Jahreszeit. Die Tage werden länger, die ersten Frühlingsboten sprießen und man kann den Frühling förmlich schon riechen. Ich als Gärtner kann es bereits kaum erwarten, meinen Gemüsegarten zu bepflanzen, Blumen auszusetzen und Zeit in der Sonne bei Gartenarbeit zu verbringen.

 

Leider macht dem ungeduldigen Gärtner im März immer wieder das Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass an Aussaat überhaupt nicht zu denken ist.

 

Ich muss daher die Ungeduld in mir noch im Zaum halten und mich mit Planen, Träumen und Vorziehen begnügen. So kann man neue Ideen sammeln, vielleicht neues Saatgut kaufen und sich überlegen, welche Pflanzen, man wo hin setzen möchte.

 

Es erfüllt mich jedes Jahr aufs Neue mit Stolz, aus einem kleinen Samen in der Erde eine vitale und wohlschmeckende Pflanze zu ziehen. Mir ist aufgefallen, dass ich jetzt achtsamer bin, woher die Lebensmittel herkommen und weiß diese mehr zu schätzen. Ich genieße es, einfach in den Garten zu gehen und bei Bedarf zu ernten, was ich zum Kochen benötige.

 

Auch wenn ich mich nicht komplett selbst versorgen kann gibt mir der Garten ein Stück weit Unabhängigkeit und Sicherheit. Besonders im letzten Jahr ist vielen bewusst geworden, wie wichtig regionale und gesunde Lebensmittel sind. Und was ist regionaler und schützt das Klima besser als ein Gemüsegarten, aus dem man Karotten & Co ohne Autofahrt ernten kann. Für den Rest fahren wir gerne zu Bauern und Produzenten in unserer Umgebung 😉


Sonntag, Januar 3, 2021, 19:04 | Keine Kommentare »

Nun ist Weihnachten auch wieder einmal vorbei. Die gar nicht so besinnliche Vorweihnachtszeit mit hektischem und teilweise unkontrolliertem Konsum. Nur ja kein einfallsloses Geschenk. Selbst in der Amazon Werbung vor Weihnachten ging es darum, dass es beim Schenken nicht nur um das Geschenk an sich, sondern auch um die Performance geht. Hier möge sich jeder seine eigene Meinung bilden. Ich denke, unsere Meinung dazu kennt ihr…

 

Wir haben dieses Jahr (auch aufgrund von Corona und einem drohenden Lockdown) schon früh begonnen, die Geschenke zu besorgen. Und hier war uns besonders wichtig, dass wir unsere Geschenke nicht von Internetriesen wie Amazon kaufen, sondern möglichst regional.

 

Da zu Weihnachten Bücher immer eine gute Geschenkidee sind, haben wir sämtliche Bücher, Spiele und auch einen Globus bei Stark Buch in Gmünd gekauft. Wir gehen sehr gerne dort einkaufen, da wir persönliches Service schätzen, das Geschäft zum Verweilen einlädt und es auch einen Onlineshop gibt. Als wir vor Weihnachten den bestellten Globus abholten hat sich die Verkäuferin mit den Worten „danke, dass sie meinen Arbeitsplatz sichern“ bedankt.

 

Das sollte uns allen zu denken geben, wenn wir das nächste Mal einem ausländischen Onlineriesen unser Geld überlassen. Es geht um unsere Wirtschaft, unser Land, unsere Arbeitsplätze.

 

Nur weil einige Produkte im ausländischen Onlinestore um ein paar Euro billiger sind sollte man sich nicht unüberlegt gegen den regionalen Kauf entscheiden. Dieser regionale Kauf entscheidet über Arbeitsplätze im Land oder im Ausland, er entscheidet weiters, ob ich die Steuern und somit die Euro in Österreich lasse oder ins Ausland abschiebe. Auch sind die Umweltstandards in Österreich höher als in anderen Ländern.

 

Für uns ist es selbstverständlich nach Möglichkeit regional zu kaufen. Wie steht es mit euch?


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