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Sonntag, März 14, 2021, 16:05

Der März ist eigentlich eine grausame Jahreszeit. Die Tage werden länger, die ersten Frühlingsboten sprießen und man kann den Frühling förmlich schon riechen. Ich als Gärtner kann es bereits kaum erwarten, meinen Gemüsegarten zu bepflanzen, Blumen auszusetzen und Zeit in der Sonne bei Gartenarbeit zu verbringen.

 

Leider macht dem ungeduldigen Gärtner im März immer wieder das Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass an Aussaat überhaupt nicht zu denken ist.

 

Ich muss daher die Ungeduld in mir noch im Zaum halten und mich mit Planen, Träumen und Vorziehen begnügen. So kann man neue Ideen sammeln, vielleicht neues Saatgut kaufen und sich überlegen, welche Pflanzen, man wo hin setzen möchte.

 

Es erfüllt mich jedes Jahr aufs Neue mit Stolz, aus einem kleinen Samen in der Erde eine vitale und wohlschmeckende Pflanze zu ziehen. Mir ist aufgefallen, dass ich jetzt achtsamer bin, woher die Lebensmittel herkommen und weiß diese mehr zu schätzen. Ich genieße es, einfach in den Garten zu gehen und bei Bedarf zu ernten, was ich zum Kochen benötige.

 

Auch wenn ich mich nicht komplett selbst versorgen kann gibt mir der Garten ein Stück weit Unabhängigkeit und Sicherheit. Besonders im letzten Jahr ist vielen bewusst geworden, wie wichtig regionale und gesunde Lebensmittel sind. Und was ist regionaler und schützt das Klima besser als ein Gemüsegarten, aus dem man Karotten & Co ohne Autofahrt ernten kann. Für den Rest fahren wir gerne zu Bauern und Produzenten in unserer Umgebung 😉


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